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Schlechte Lage, guter Rang

Der Zusammenhalt im Hollabrunner Team war in der Herbstrunde mehr denn je gefragt. Der Verletzungsteufel setzte dem ohnehin kleinen Kader ordentlich zu.

 

Die Diskussionen rund um den freiwilligen Abstieg endlich hinter sich gelassen starteten die Hollabrunner wieder in der Landesliga. Und das gleich ordentlich verausgabt, da zwei Tage zuvor die erste Runde des ÖFB Ladies-Cup absolviert worden war. Zusätzlich hatte man Müh und Not, genügend Spielerinnen zusammen zu bringen, da sich mit Alexandra Mold und Lena Kirchner zwei über ganzen Sommer hinweg im Ausland befanden und erst im Laufe der Saison zurückkamen.

 

Niemand geringere als Serienmeister Neulengbach war für das Cupspiel am Waldsportplatz zu Gast. Hollabrunn verlor mit 1:13 und nahm sich diese Niederlage nicht allzu sehr zu Herzen. Schließlich wusste man ja, mit wem man es zu tun bekommt.

 

In St. Andrä/Wördern fiel dann der Startschuss für die Meisterschaft und es entwickelte sich ein spannendes Spiel mit 9 Treffern! Im ersten Heimspiel gegen Furth kam man über ein 2:2 nicht hinaus. Hier wäre mehr zu holen gewesen, doch es sollte nicht sein. Umso überraschender dann der Auswärtssieg gegen die schwer einzuschätzende Spielgemeinschaft Wiener Neustadt/Gloggnitz. Hier landete Hollabrunn einen deutlichen 3:0-Sieg.

Der ersehnte Heimsieg konnte dann gegen Schwarzenbach eingefahren werden. Erstmals war Lena Kirchner wieder mit von der Partie. Die Karic-Mädels zeigten hier wirklich schönen Kombinationsfußball. Das Derby der beiden Absteiger in Horn entwickelte sich zu einem guten Spiel, das auch den Zuschauern so einiges bot. In den Schlussminuten rettete Conny Petz den Punkt durch eine Super-Parade (wie so oft noch in dieser Saison), das 3:3 war unterm Strich aber gerecht. Alexandra Mold war ins Team zurückgekehrt, allerdings verletzte sich Nina Fink in dieser Partie und fiel ab sofort aus. Maria Wolf zog sich ebenfalls eine Verletzung zu.

 

Gegen Langenrohr setzte es dann die erste Niederlage (1:3). Hier hatten die Hollabrunner erstmals wirklich ernsthaft ein Kaderproblem – wusste man aufgrund einiger Verletzungen und Krankheiten doch nicht, ob überhaupt elf Leute am Platz stehen würden. Noch dazu fiel Doris Kronberger nach 14 Minuten aus – und konnte die restliche Saison nicht mehr spielen.

 

Die nächste Partie wurde dann zur wahren Folter. Ab diesem Zeitpunkt zitterte man jede Woche, ob überhaupt genug Spieler zur Verfügung stehen würden. Zu elft – inklusive der reaktivierten Brigitte Fürnkranz – reiste man zum Tabellenschlusslicht Großrussbach. Selbst die Anwesenden waren nicht voll fit, was man dem Spiel auch anmerkte. Als schon alle an ein torloses Remis glaubten, fiel kurz vor Schluss das 1:0 für Hollabrunn.

Beim Heimspiel gegen Schrems machte der ATSV die Erfahrung, dass es anderen Teams noch schlechter zu gehen scheint. Die Waldviertler reisten nur zu zehnt an und so hatten die Hollabrunner auch nicht allzu schweres Spiel und landeten einen klaren 4:0-Erfolg inklusive schöner Spielzüge.

In den folgenden Spielen präsentierten sich die Blau-Weißen als Minimalisten und landeten jeweils knappe 1:0-Siege. Gegen Erlaa gesellte sich leider auch noch Tanja Klimpfinger zu den Verletzten. Durch ein Eigentor nahm man hier die drei Punkte mit nach Hause. Im Spiel gegen Obergrafendorf ließ man einige Chancen aus, es reichte aber für den Sieg. Den Schlusspunkt setzte die Nachtragspartie in Kottingbrunn – hier gab es leider nichts zu holen und es setzte die zweite Niederlage in der Herbstrunde.

 

Alles in allem kann man mit dem Herbst durchaus zufrieden sein. Angesichts der Umstände verlief er sogar mehr als gut. Durch die verletzungs- sowie krankheitsbedingten Ausfälle schrumpfte der ohnehin kleine Kader noch mehr zusammen. Eine bis zwei Ersatzspielerinnen waren bereits Luxus!

Ein besonderer Dank gilt Brigitte Fürnkranz, die sich bereit erklärt hat, auszuhelfen und uns so gut es ging zur Verfügung stand.

 

„Wenn man die Ausfälle betrachtet könnte es, glaube ich, kaum viel schlimmer kommen. Ich hoffe, dass wir im Frühjahr von solchen Schwierigkeiten verschont bleiben. Diesem Team muss man zum Zusammenhalt gratulieren. Anstatt zu verzweifeln und zu resignieren haben wirklich alle an einem Strang gezogen und diese schwierige Lage gemeistert“, so Kapitänin Karin Windisch.

 

SPIELE

St. Andrä/W. – ATSV 3:6 (1:1)

ATSV – Furth 2:2 (1:1)

FSG SC Wr. Neustadt/SV Gloggnitz 1b – ATSV 0:3 (0:2)

ATSV – Schwarzenbach 4:0 (3:0)

Kottingbrunn – ATSV

SV Horn – ATSV 3:3 (2:2)

ATSV – SV Langenrohr 1:3 (1:1)

Großrussbach – ATSV 0:1 (0:0)

ATSV – Schrems 4:0 (2:0).

ASK Erlaa 1b – ATSV 0:1 (0:1)

ATSV – FSG Ober-Grafendorf/Weinburg 1:0 (1:0)

Kottingbrunn – ATSV 3:2 (2:1)

 

Torschützen:

8 Tore: Karin Windisch

4 Tore: Nina Fink

3 Tore: Beate Müllner, Doris Kronberger

2 Tore: Tanja Klimpfinger, Maria Wolf, Monika Varhanikova

1 Tor: Zdenka Herkuzcova,  Lena Kirchner, Vanessa Jarrah

 

Eingesetzte Spieler:

Cornelia Petz, Monika Varhanikova, Alexandra Mold, Janine Gunzinam, Zdenka Herkuczova, Maria Wolf, Beate Müllner, Linda Leczek, Verena Muckenhuber, Karin Windisch, Doris Kronberger, Vanessa Jarrah, Nina Fink, Lena Kirchner, Tanja Klimpfinger, Julia Hauser, Brigitte Fürnkranz.